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"Times"-Uni-Ranking: Österreichische Unis stabil

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Die Uni Wien ist die bestgereihte heimische Hochschule
©APA, Roland Schlager, Themenbild
In der am Mittwoch veröffentlichten neuen Ausgabe des "Times Higher Education World University Ranking" haben die meisten österreichischen Unis ähnliche Plätze wie im Vorjahr belegt. Die Universität Wien klassierte sich als beste heimische Hochschule unverändert auf Platz 95, die Medizin-Uni Wien rückte um einen Platz auf Rang 180 vor. Dominiert wird die Rangliste nach wie vor von britischen und US-Universitäten.

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Ganz unerheblich sind die österreichischen Ranking-Platzierungen nicht: Seit einigen Jahren ist in der Forschungsstrategie der Regierung das Ziel verankert, bis 2030 zwei heimische Hochschulen in die Top 100 zu bringen. Dementsprechend auch der Appell des Rektors der Uni Wien, Sebastian Schütze, mit Blick auf die bevorstehenden Budgetverhandlungen: "Dieser erneute Erfolg ist das Resultat einer langjährigen, strategischen Ausrichtung und ein starkes Signal für den gesamten Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort in Österreich. Was lange und erfolgreich aufgebaut wurde, kann allerdings durch Budgetkürzungen rasch wieder unerreichbar werden", hieß es in einer Aussendung.

Mit dem Vorjahr genau vergleichbar sind die Klassierungen ab Platz 201 nicht. Anders als bisher werden nun auch die Plätze 201 bis 300 exakt gerankt (bisher wurden Platzbänder von 201 bis 250 bzw. 250 bis 300 ausgewiesen). Die Medizin-Uni Graz als drittbeste heimische Uni landete demnach auf Platz 221 (zuletzt: 201-250), die Medizinuni Innsbruck auf Rang 239 (zuletzt: 201-250) und die Central European University (CEU) auf Platz 269 (zuletzt: 251-300).

Auch anschließend werden die Platzbänder enger gefasst. Die Technische Universität (TU) Wien und die Universität Innsbruck finden sich nun im Platzbereich zwischen 301 und 325 (zuletzt 301 bis 350). Die TU Graz verbesserte sich stark vom Bereich 601-800 auf 401 bis 450. Dort landet auch die Universität Linz (bisher 401 bis 500). Mehr oder weniger unverändert findet sich die Universität Graz auf den Plätzen 501 bis 550 (bisher 501 bis 600), bergauf ging es für die Universität Klagenfurt auf 551 bis 600 (bisher: 601 bis 800).

Die im Vorjahr nicht gerankte Universität für Bodenkultur (Boku) stieg auf den Plätzen 651-700 ein, die Universität Salzburg findet sich auf den Plätzen 701 bis 800 (zuletzt: 601 bis 800). Unverändert auf 801 bis 1.000 klassiert sich die Montanuniversität Leoben.

Platz eins des "Times"-Rankings geht bereits zum elften Mal in Folge an die University of Oxford (Großbritannien). Auf Platz zwei folgt das Massachusetts Institute of Technology (MIT), auf Platz drei finden sich ex aequo die Princeton University und die Stanford University (alle USA). Beste kontinentaleuropäische sowie deutschsprachige Hochschule ist die ETH Zürich (Schweiz) auf Platz zwölf - sie wurde allerdings erstmals von der Tsinghua University (China) überholt, die Rang elf belegte. Beste deutsche Universität ist die Technische Universität München, die sich um zwei Ränge auf Platz 25 verbesserte.

Für das Ranking wurden 18 Indikatoren aus den Bereichen Lehre (v.a. Reputations-Umfrage, Betreuungsrelationen; Gewichtung: 29,5 Prozent), Forschungsumfeld (v.a. Reputations-Umfrage; Gewichtung: 29 Prozent), Forschungsqualität (v.a. Zitierungen; Gewichtung: 30 Prozent), Internationalisierung (Anteil an ausländischen Studenten und Wissenschaftern, internationale Kooperationen; Gewichtung: 7,5 Prozent) und Kooperationen mit der Wirtschaft (Drittmittel, Patente; Gewichtung: vier Prozent) herangezogen.

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