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Damit könne Sägemehl länger im Materialkreislauf gehalten werden. Als Bindemittel wird laut Aussendung das Mineral Struvit verwendet, das vorteilhafte Brandschutz-Eigenschaften besitze. Bisher sei es schwierig gewesen, das Mineral mit dem Sägemehl zu verbinden. Mit einem Enzym, das aus Kernen von Wassermelonen gewonnen wird, hätten die Forschenden in der Professur für holzbasierte Materialien und in der Empa nun eine Lösung gefunden.
Das Material ist stabiler als das gängige Fichtenholz, das bei Bauplatten verwendet wird, wie es heißt. Und es ist leichter und umweltfreundlicher als die zementgebundenen Spanplatten, die beim Brandschutz zum Einsatz kommen. Allerdings sei es verhältnismäßig teuer. Die Möglichkeiten, das Material etwa für neue Platten oder gar als Dünger zu verwenden, könnten sich aber auch bei den Kosten als Vorteil herausstellen, heißt es.
Das Komposit auf Sägemehlbasis wurde laut Aussendung am Polytechnikum im italienischen Turin auf die Feuerfestigkeit getestet. Während unbehandeltes Fichtenholz nach etwa 15 Sekunden Feuer fange, daure es beim neuen Komposit dreimal so lang. Zudem bilde sich rasch eine Schutzschicht, die vor einer weiteren Ausbreitung des Feuers schütze. Dies müsse aber noch mit größeren Flammenschutzexperimenten bestätigt werden.
ZÜRICH - SCHWEIZ: FOTO: APA/Maximilian Ritter/CC BY 4.0/aus R Kürsteiner et al. Chem Circularity 2026






