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Salzburg bündelt Forschungskompetenzen zu Life Sciences Center

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Enge Zusammenarbeit fördere Spitzenforschung, so die Wissenschaftsministerin
©APA, GEORG HOCHMUTH, Hochmuth
Salzburg hat sich im Bereich Onkologie, Neurowissenschaften oder regenerativer Medizin einen guten Ruf als Forschungsstandort erworben. Mit der Gründung des Life Sciences Centers bündeln Universität Salzburg und Paracelsus Medizinische Privatuniversität ihre Kompetenzen. "Das stärkt die Forschung, schafft Wertschöpfung und bringt Mehrwert für die Patienten", sagte Landesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) am Dienstag bei der Präsentation.

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Bund und Land stellen für die ersten drei Jahre insgesamt 15 Mio. Euro für den Aufbau des Life Sciences Centers zur Verfügung. Die Anschubfinanzierung sei ein Vertrauensvorschuss, sagte Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ). Die enge Zusammenarbeit fördere Spitzenforschung, ist sie überzeugt. Mit den Mitteln sollen die Kooperationen ausgebaut, Forschungszentren geschaffen und Nachwuchsprogramme etabliert werden. Auch gemeinsame Infrastruktur - wie eine biomedizinische Datenbank - ist geplant.

Eine enge Zusammenarbeit wird es auch mit den Universitätskliniken Salzburg sowie anderen Forschungseinrichtungen am Standort geben. Die Schwerpunkte des Life Sciences Centers sind Krebsforschung und Immunologie, Neurowissenschaften und regenerative Medizin. Dabei hat Salzburg beispielsweise beachtete Projekte, die sich mit der Wiederherstellung von Sehnen oder der Rückenmarksforschung beschäftigen. Querschnittsthemen wie digitale Medizin, Public Health, Pflege, Prävention und Rehabilitation sind ebenfalls geplant. Ziel sei es, dass die Forschungsergebnisse rasch in die Anwendung und damit den Patienten zugute kommen, meinte Gutschi.

Das Life Sciences Center soll Salzburg im Wettbewerb mit anderen Standorten konkurrenzfähig machen. Schon jetzt gibt es in Salzburg rund 40 Unternehmen mit mehr als 3.000 Beschäftigten, die im Bereich Life Sciences tätig sind und einen Umsatz von rund einer Mrd. Euro pro Jahr erwirtschaften, erklärte Walter Haas, Geschäftsführer der Innovation Salzburg GmbH, die die Umsetzung des Life Science Masterplans begleitet.

Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) am Dienstag, 02. Dezember 2025, im Rahmen eines Gewaltschutzgipfels "Gemeinsam gegen Gewalt" im Innenministerium in Wien.

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