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Der neue Test soll hier eine einfachere Alternative zu den bisher gängigen Methoden bieten: Statt spezieller Hirnscans oder Untersuchungen der Rückenmarksflüssigkeit genügt eine normale Blutprobe, wie aus einer Mitteilung von Roche vom Dienstag hervorgeht. Dabei werde ein bestimmtes Eiweiß namens pTau217 gemessen, das als Hinweis auf Alzheimer-typische Ablagerungen im Gehirn gelte. Der Test könne sowohl in Hausarztpraxen als auch in spezialisierten Kliniken eingesetzt werden, hieß es. Er soll Ärzten helfen, einen positiven Alzheimer-Befund entweder wahrscheinlicher zu machen oder die Krankheit auszuschließen.
Gerade eine frühe Diagnose gilt laut Roche als entscheidend, weil Betroffene und Angehörige dadurch schneller Klarheit erhalten und frühzeitig Unterstützung sowie passende Therapien planen können. Die Zulassung basiert den Angaben zufolge auf Studien mit Menschen in sehr frühen Stadien der Erkrankung. Dabei handelte es sich um Personen mit ersten Gedächtnisproblemen oder leichten kognitiven Einschränkungen, die ihren Alltag noch weitgehend selbstständig bewältigen können. Gerade in dieser frühen Phase versprechen sich Fachleute laut Mitteilung den größten Nutzen von einer raschen Diagnose und Behandlung, um das Fortschreiten der Krankheit möglichst lange zu verlangsamen.
The logo of Swiss pharma giant Roche is pictured during a press conference at the company's diagnostics manufacturing centre in Penzberg, southern Germany on November 28, 2024. (Photo by Alexandra BEIER / AFP)






