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Für Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) braucht es daher leistbare, niederschwellige Bildungsangebote und eine starke gemeinnützige Erwachsenenbildung, die Menschen in allen Lebensphasen erreiche. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) betonte, die Regierung investiere gezielt in die Weiterbildung, eröffne ohne zusätzliche Belastungen für die Unternehmen neue berufliche Chancen und unterstütze Betriebe bei der Fachkräftesicherung. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) unterstrich, dass die Basis für lebenslanges Lernen in der Schule gelegt werde.
Ab November erarbeiten fünf Arbeitsgruppen konkrete Ziele und Maßnahmen. Dabei werden unter anderem die Themen Bildungszugang, Erwachsenenbildung, Durchlässigkeit zwischen Bildungsbereichen, Fachkräftesicherung sowie Qualität und Wirkung behandelt. Auch Bundesländer, Sozialpartner, Wissenschaft und weitere relevante Akteurinnen und Akteure werden eingebunden. Die fertige Strategie soll bis Ende 2027 vorliegen. Erste Maßnahmen sollen ab 2028 umgesetzt werden.
Die Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung und will es aktiv begleiten. Angesichts tiefgreifender Veränderungen durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, demografischen Wandel und die ökologische Transformation sei Erwachsenenbildung heute wichtiger denn je. Unterstützung kam auch von der Industriellenvereinigung. Weiterbildung sei Schlüssel für Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit.
Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) am Montag, 15. Juni 2026, anl. des Pressegesprächs "Frauenbudget und geplante frauenpolitische Schwerpunktsetzungen für das Doppelbudget 2027/28" im Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung in Wien.
