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Die gesellschaftliche Wirkung entfalte sich dabei nicht über möglichst hohe Publikumszahlen, sondern über "aktivierende Reichweite". Diese beschreibt, Menschen in die Lage zu versetzen, selbst Öffentlichkeit zu gestalten und damit demokratische Handlungsfähigkeit zu entwickeln. Für medienpolitische und förderpolitische Entscheidungen bedeutet das laut den Studienautoren (Manuela Grünangerl, Felix Kramer, Josef Trappel), dass eine Bewertung sich nicht ausschließlich an der Reichweite bemessen darf. Gegenwärtig existiert der nicht-kommerzielle Rundfunkfonds, der mit 6,25 Mio. Euro an öffentlichen Mitteln pro Jahr dotiert ist. Medienminister Andreas Babler (SPÖ) hat angekündigt, die Medienförderung auf neue Beine zu stellen. Konkrete Auswirkungen auf einzelne Fördertöpfe sind noch nicht bekannt.
Service: Studie unter https://www.rtr.at/Studie_NKRF abrufbar
