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"Wenn Studierende aufgrund politischer Repression in finanzielle Notlagen rutschen, müssen wir schnell und unbürokratisch Hilfe leisten", wurde Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) zitiert. Akademische Freiheit und demokratische Werte gehörten untrennbar zusammen. Auch die ÖH sieht dringenden Handlungsbedarf, viele iranische Studierende hätten durch die repressiven Maßnahmen des Regimes nach der aktuellen Protestwelle in ihrem Heimatland plötzlich finanzielle Unterstützung verloren und müssten nun um ihre Existenz kämpfen, so die ÖH-Vorsitzende Selina Wienerroither (Verband Sozialistischer Student_innen/VSStÖ). "Sie sollen sich keine Sorgen machen müssen, ob sie ihr Studium noch fortsetzen können oder nicht."
Durch den neuen SAFE Fund (Support for Academic Freedom and Education) sollen Studierende, die durch die aktuelle Lage in finanzielle und persönliche Not geraten sind, rasch und unbürokratisch Unterstützung bekommen. Anträge können ab Mitte Februar über die ÖH-Homepage gestellt werden, die Förderhöhe wird je nach sozialer Bedürftigkeit individuell festgelegt. Die Gesamtsumme, mit der der Fonds dotiert ist, wurde am Freitag noch nicht bekanntgegeben. Eine Studiengebührenbefreiung, wie sie bis dato seit dem Sommersemester für Geflüchtete aus der Ukraine gilt, ist für iranische Studierende derzeit nicht geplant, hieß es auf APA-Anfrage.






