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In Zeiten, in denen die Landwirtschaft vor großen Herausforderungen stehe - von der Kostensituation über internationale Konkurrenz bis hin zur Dürre in diesem Jahr - könne KI "enorme Chancen eröffnen, um Arbeitsabläufe zu erleichtern, Betriebskosten zu senken und Ressourcen wie Wasser, Dünger und Zeit noch effizienter einzusetzen", sagte Totschnig. Wichtig sei, dass moderne Technologien einfach, sicher und zuverlässig seien. "Der technische Fortschritt darf keine Frage der Betriebsgröße oder finanziellen Rahmenbedingungen sein", betonte der Minister.
KI helfe, bessere Entscheidungen zu treffen - etwa wann Pflanzenschutzmaßnahmen ergriffen werden sollen, sagte Heinrich Prankl, Leiter Forschung und Innovation an der HBLFA Francisco Josephinum und Geschäftsführer von Josephinum Research. Er erwartet künftig eine deutlich höhere Automatisierung sowie Feldroboter und autonome Systeme in der Landwirtschaft. Angewendet werden kann Künstliche Intelligenz etwa auch bei der Unkrautbekämpfung. Im Rahmen der Projekte AgrifoodTEF, EDIH AI5innovation und AI Factory Austria werden Betriebe beim Einsatz von KI unterstützt.
Für die ausgeschriebene Stiftungsprofessur für datenzentrierte KI in der Landwirtschaft am Campus Josephinum der Fachhochschule Wiener Neustadt sind laut LH-Stellvertreter Pernkopf 15 Bewerbungen eingegangen. Ziel sei es, modernste Technologien mit agrarischem Know-how zu verbinden und in die Ausbildung zu bringen. Für die Stiftungsprofessur werden vom Land rund 1,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
19.06.2025, Schleswig-Holstein, Lockstedt: Eine Drohne zur Ausbringung von Saatgut steht bei der Vorstellung des Projekts "Flugsaat im Ackerbau" auf einem Grünstreifen. Foto: Markus Scholz/dpa +++ dpa-Bildfunk +++.
