von
Das auf zwei Jahre angelegte Projekt, an dem David Smith von der Northeastern University (Boston/USA), Dimitris Vlitas (SAIL Reply) und Martin Korenjak von der Universität Innsbruck beteiligt sind, sei als eines von 19 Vorhaben aus mehr als 500 Einreichungen ausgewählt worden, teilte die ÖAW mit. Das Latein-Modell werde u.a. in der Lage sein, lückenhafte Texte zu rekonstruieren, lateinische Quellen durchsuchbar zu machen und Wissen aus großen Textbeständen abrufbar bereitzustellen. Aufbauend auf den Erfahrungen mit "Apollo", das auf etwa 600 Millionen Wörtern basiert, soll die KI mit einem lateinischen Textkorpus trainiert werden, für den rund zwölf Milliarden Wörter zur Verfügung stehen. Entwicklungspartner sind wieder Mistral AI und SAIL Reply.
