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Lucrezia Lonardo vom Messerli Forschungsinstitut für Mensch-Tier-Beziehung der Veterinärmedizinischen Universität Wien führte 39 Haushunden Videoclips mit zwei Schauspielerinnen vor. In den Streifen winkte die eine Mimin die andere zu sich her oder wies sie mit deutlichem Fingerzeig von dannen. Die zweite Mimin folgte ihren Aufforderungen nicht immer. Sie bewegte sich trotz einer abweisenden Geste manchmal auf die Kollegin zu, und entfernte sich teils, obwohl sie einladend herbeigewunken wurde.
Bei solchen widersprüchlichen Reaktionen weiteten sich die Pupillen der Hunde stärker als bei der passenden Reaktion, also dem Folgen einer Einladung oder Abweisung. Die Hunde haben demnach eine Vorstellung entwickelt, welche Reaktionen bei Menschen auf bestimmte Gesten üblich sind.
(S E R V I C E - https://dx.doi.org/10.1016/j.cognition.2026.106586 )






