von
Ein Team um Helmut Riedl-Tragenreif von der TU Wien setzte sich in der Kategorie "Hochschulforschung" durch. Die Forschenden entwickelten extrem dünne Hochtemperatur-Beschichtungen, die Turbinenbauteile widerstandsfähiger machen und Effizienz sowie Lebensdauer erhöhen sollen. Dabei werden besonders widerstandsfähige Materialien kombiniert.
Unter den eingereichten Projekten aus dem Bereich der "außeruniversitären Forschung" ging das Austrian Institute of Technology (AIT) als Sieger hervor. Es konnte mit einem KI-gestützten System, das laufend ermittelt, wie stark ein Stromnetz belastet ist und wie viel zusätzliche Energie sicher aufgenommen oder abgegeben werden kann, punkten. Ziel war, Netzbetrieb und erneuerbare Energien intelligent zu verbinden, so Forschungsingenieur Bharath Varsh Rao.
Die Kategorie "Forschung & Entwicklung in KMU" ging an sendance. Das Unternehmen entwickelte eine Plattform zur präzisen Anpassung orthopädischer Hilfsmittel an den Körper. Ein integrierbares Sensornetz misst den Angaben zufolge Druck, Belastung, Bewegung und Temperatur direkt im Produkt. Damit sei es gelungen, "medizinische Hilfsmittel intelligenter zu machen und ihre Wirkung erstmals objektiv messbar darzustellen", so Geschäftsführer Robert Koeppe in der Aussendung.
Insgesamt waren neun Projekte in den Hauptkategorien nominiert. Die Erstplatzierten erhalten eine Forschungsförderung in Höhe von jeweils 150.000 Euro, die Zweitplatzierten von je 70.000 Euro und die Drittplatzierten von je 30.000 Euro.
(S E R V I C E - https://bcgruppe.at/houskapreis/ )
Die goldene Houskapreis-Trophäe wird im Rahmen einer festlichen Preisverleihung am 21. April 2026 in Wien vergeben.






