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Auch die Rahmenbedingungen müssten verbessert werden, hieß es in der Aussendung im Vorfeld des Tags der Elementarpädagogik am morgigen Samstag. Geht es nach der GPA, sollte ein Viertel der vereinbarten Arbeitszeit für Vor- und Nachbereitung genutzt werden können. Wolle man dem Personalmangel etwas entgegensetzen, müssten die Arbeitsbedingungen auch an die deutlich gestiegenen Anforderungen etwa bei Inklusion und Sprachförderung angepasst werden, etwa durch einen besseren Betreuungsschlüssel und Arbeiten in multiprofessionellen Teams.
Handlungsbedarf in diesen Bereichen zeigt auch eine Umfrage im Auftrag der MEGA Bildungsstiftung unter Kindergartenpersonal und Eltern (je 300 Online-Interviews durch das Meinungsforschungsinstitut "Triple M"). Laut den am Freitag veröffentlichen Kindergarten-Daten aus dem Bildungsklima-Index 2025 sahen die Pädagoginnen und Pädagogen, Assistenzkräfte und Kindergartenleitungen ebenso wie die befragten Eltern beim Personalmangel und der Gruppengröße den größten Handlungsbedarf, ein großer Teil des Kindergartenpersonals würde sich außerdem mehr Unterstützung durch Coachings und Supervision wünschen.
Auch bei der Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen müsste laut der Hälfte der Befragten schnell etwas unternommen werden, ebenso bei der Ausstattung (etwa IT-Technik, Arbeitsplätze für Verwaltungs- und Vorbereitungsarbeiten). Zusätzliche Mittel würden die meisten gerne in Unterstützung durch Sozialarbeit stecken.
Grundsätzlich sind Personal und Eltern in vielen Bereichen mit dem Kindergarten zufrieden. Das Klima in den Einrichtungen, die Ausstattung mit Spielsachen und den Umgang mit Kindern unterschiedlicher Herkunft schätzten etwa mehr als acht von zehn befragten Eltern als "gut" oder "sehr gut" ein, beim Personal sieht es ähnlich aus. Auch die Zufriedenheit mit der Qualität der pädagogischen Arbeit ist in beiden Gruppen hoch und im Vergleich zur letzten Erhebung von 2023 teilweise weiter gestiegen.





