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"Kein Land kann heutzutage moderne Wettervorhersage und Klimabeobachtung alleine leisten. Wetter und Naturgefahren machen nicht an Staatsgrenzen halt", betonte Schaffhauser die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt seiner Präsidentschaft sollen der Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie die Weiterentwicklung der nationalen Wetter- und hydrologischen Dienste stehen. Die WMO-Regionalvereinigung VI umfasst 50 Mitgliedstaaten und erstreckt sich vom Nordatlantik über Europa und den Mittelmeerraum bis nach Zentralasien.
Schaffhauser steht seit 2023 als wissenschaftlicher Generaldirektor an der Spitze von Geosphere Austria. Der in Gratwein aufgewachsene Steirer studierte Meteorologie in Graz und Innsbruck und war unter anderem an der Universität Bologna tätig. Ab 2011 leitete er die Wetter-, Klima- und Umweltdienste der damaligen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Seit 2021 vertrat er Österreich bei der WMO. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) gratulierte zur Wahl und wertete diese als internationale Anerkennung der Arbeit von Geosphere Austria.
Andreas Schaffhauser (Geosphere Austria) am Dienstag, 12. November 2024, anl. eines Besuchs beim sogenannten Krisenrechner der Geosphere Austria in Wien.
