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Zu den Unterzeichnern gehören der kanadische KI-Pionier Yoshua Bengio sowie der britische Informatiker und Nobelpreisträger Geoffrey Hinton. Die rund 300 Experten aus 27 Staaten fordern unter anderem eine unabhängige Überprüfung neuer KI-Modelle auf mögliche Risiken. Für Tests müssten darüber hinaus international gültige Standards definiert werden, damit sich Systeme nicht unbefugt Zugang zum Internet verschaffen können. Daher sollte bei entsprechenden Programmierumgebungen das sogenannte Airgapping, die physische Trennung vom Internet, voreingestellt sein.
Organisationen müssten zudem dazu verpflichtet werden, diese Maßnahmen umgehend umzusetzen, hieß es in dem Brief weiter. Freiwillige Zusagen, wie sie US-Präsident Donald Trump mit Technologiekonzernen vereinbart hat, reichten nicht aus. Die Experten sprachen sich zudem für eine offizielle Meldepflicht aus, wenn KI-Anwendungen außer Kontrolle geraten.
Am Montag hatte Microsoft-Präsident Brad Smith in einem TV-Interview ebenfalls für eine schärfere Regulierung der KI-Branche plädiert. Haushaltsgeräte oder Lebensmittel unterlägen einer engmaschigeren Überwachung als diese Technologie. Auslöser der aktuellen Debatte ist eine Serie von Cyberangriffen autonom agierender sogenannter KI-Agenten. Einige Forscher befürchten sogar die Auslöschung der Menschheit.
++ ARCHIVBILD/THEMENBILD ++ Projekt Zukunftsbild: Ein Blick in ein Modell eines neuronalen Netzwerkes im Technischen Museum Wien, fotografiert am 25. März 2024. Künstliche Neuronale Netze sind Algorithmen, die dem menschlichen Gehirn nachempfunden sind und in Machine-Learning-Anwendungen in verschiedenen Bereichen der KI eingesetzt werden. (ARCHIVBILD VOM 22.3.2024)
