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Bei den Taferlklasslern deutet sich seit vergangenem Jahr eine Trendwende an: Seit 2018/19 (mit damals rund 85.000 neuen Schulkindern) gab es ein stetes Anwachsen, 2024/25 kratzte man mit rund 98.000 sogar an der 100.000er-Marke. Mit 95.000 Kindern werden im neuen Schuljahr erneut weniger Kinder in der ersten Schulstufe erwartet, allerdings liegt man damit noch immer über dem Stand von 2022/23.
In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland beginnt nächste Woche für 512.000 Kinder und Jugendliche wieder der Unterricht, 42.000 Volksschüler werden in diesen drei Bundesländern zum ersten Mal im Klassenzimmer Platz nehmen. Am 14. September gehen dann für die 663.000 Schüler in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und der Steiermark - darunter 53.000 Taferlklassler - die Ferien bzw. die Kindergartenzeit zu Ende.
Bei den Volksschülern dürfte es im nächsten Schuljahr laut Schätzung bundesweit gesehen ebenfalls zum zweiten Mal in Folge keinen Zuwachs geben (minus von 0,2 Prozent auf 375.000), auch an den Sonderschulen ändert sich kaum etwas (plus 0,2 Prozent auf 17.000). Die Zahl der Mittelschüler wird laut Prognose mit 223.000 leicht steigen, an den AHS wird ein kleines Plus auf 220.000 und an den Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen auf 187.000 erwartet (jeweils plus 0,8 Prozent). An den Berufsschulen geht die Schätzung von einem Anstieg um 1,1 Prozent auf 114.000 Schüler aus.
