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Das Bildungsministerium hatte die Abberufung mit "schwerer Pflichtverletzung" begründet. Unter der Verantwortung von Rauscher sollen laut Vorwurf "fingierte Lehrveranstaltungen im Verwaltungssystem PH-Online angelegt beziehungsweise freigegeben" worden und Zahlungen an Lehrpersonal erfolgt sein.
"Die Anzeige stand von Anfang an auf tönernen Füßen. Es ist erschütternd, dass man einen verdienten Bildungswissenschaftler mit unbegründeten Vorwürfen öffentlich und beruflich 'hinrichten' kann", hielt Rauschers Rechtsanwalt Dominik Konlechner am Freitag fest. Die Einstellung sei mit Beschluss vom 5. Dezember 2025 erfolgt, da das Vorgehen "nicht mit gerichtlicher Strafe bedroht ist". Die Entscheidung sei rechtskräftig. "Die falschen Vorwürfe wurden als solche erkannt. Jetzt wäre es Zeit für den Minister, seine Entscheidung zu überdenken, um nicht weiter die Gerichte zu bemühen", wurde Rauscher in der Aussendung zitiert.
Erwin Rauscher (Rektor Pädagogische Hochschule NÖ) am Freitag, 09. Mai 2019, während einer PK des Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) zum Thema "Pädagogische Ansätze gegen Gewalt und Mobbing an Schulen" in Wien.






