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Elementarpädagogik-Studium ab Herbst an 7 PHs und 3 FHs

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In den Kindergärten wird dringend Personal gesucht
©APA, GEORG HOCHMUTH, THEMENBILD
Österreich ist eines der wenigen Länder, in denen Kindergartenpädagoginnen keine akademische Ausbildung brauchen. Erst seit einigen Jahren gibt es an Pädagogischen Hochschulen spezielle Angebote für Quereinsteiger und angehendes Leitungspersonal. 2025 kam das erste grundständige Bachelorstudium an der Fachhochschule Campus Wien dazu, im Herbst wird das Angebot deutlich ausgebaut: Im Rahmen der Ausbildungsoffensive starten Bachelorstudien an zwei weiteren FHs und sieben PHs.

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Seit Jahren werden hierzulande Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen dringend gesucht, der laufende Ausbau der Kindergartenplätze verstärkt den Fachkräftemangel weiter. Neben der klassischen Ausbildung an Bildungsanstalten für Elementarpädagogik (BAfEP), wo Jugendliche parallel zur Matura die Berufsberechtigung erwerben oder sich Erwachsene mit Matura oder Berufsreifeprüfung im Kolleg ausbilden lassen können, wurden deshalb schon in den vergangenen Jahren verschiedene neue Ausbildungswege für den Beruf geschaffen.

Die aktuelle Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS hat zuletzt 32 Mio. Euro für zusätzliche 4.000 Ausbildungsplätze bis 2028/29 angekündigt. Neben mehr berufsbegleitenden Angeboten an den Kollegs, deren Absolventen deutlich öfter nach dem Abschluss tatsächlich im Kindergarten arbeiten, sollen die neuen grundständigen Bachelorstudien verstärkt Maturantinnen und Maturanten ansprechen.

Im Studienjahr 2026/27 werden über diese dreijährige Ausbildungsschiene an der Hochschule Campus Wien 50 Plätze für Studienanfängerinnen und -anfänger zur Verfügung stehen, an der FH Salzburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten je 25, so das Bildungsministerium am Donnerstag in einer Aussendung. Zu den insgesamt 100 Anfängerplätzen an den FHs kommen noch jeweils bis zu 60 Plätze an sieben Pädagogischen Hochschulen (PH Niederösterreich, PH Wien, Private PH der Diözese Linz, PH Steiermark, PPH Augustinum in Graz, PPH Burgenland und PH Tirol).

Mit dieser gezielten Förderung werde sichergestellt, dass künftig mehr qualifizierte Fachkräfte für die Kindergärten zur Verfügung stehen, wurde Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) zitiert.

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