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Dazu zählen Colorado, Michigan, New Jersey und Wisconsin. Kennedys Ministerium hatte Anfang Jänner mitgeteilt, die Zahl der für alle Kinder empfohlenen Impfungen zu senken. Aus dem Impfplan gestrichen wurden Immunisierungen unter anderem gegen Rotaviren, Influenza und Hepatitis B. Nur Kinder mit besonderem Risiko sollen dagegen geimpft werden.
Kennedy, seit gut einem Jahr Gesundheitsminister von US-Präsident Donald Trump, hatte die Impfkommission mit der Überprüfung der mehr als 30 Jahre alten Regeln beauftragt. Der Neffe des früheren Präsidenten John F. Kennedy bringt Immunisierungen etwa mit Autismus bei Kindern in Zusammenhang. Dies ist jedoch nicht wissenschaftlich erwiesen.
Hintergrund ist eine steigende Impfskepsis in den USA. Fachleute warnen vor einer Rückkehr potenziell tödlicher Krankheiten, die als weitgehend ausgerottet galten. Im vergangenen Jahr erlebten die USA den größten Masernausbruch seit mehr als 30 Jahren, mit mehr als 1.400 Fällen.
In den USA sind einige Impfungen wie die gegen Masern, Mumps und Röteln für die Einschulung verpflichtend, andere werden dringend empfohlen. In zahlreichen US-Staaten können Eltern ihre Kinder jedoch befreien lassen, etwa aus religiösen Gründen.
08.12.2021, Sachsen, Leipzig: Ein Pflaster klebt auf den Arm eines 7-jähriges Mädchens, nachdem es gegen das Covid19-Virus geimpft wurde. Die U12-Impfungen gehen in Sachsen langsam los. Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Corona-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahre steht noch aus. Im Moment wird noch in einem so genannten ·off label use· der Erwachsenenimpfstoff extra für Kinder dosiert. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++.





