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Settele leitete am UFZ das Department Naturschutzforschung und war außerplanmäßiger Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Der aus dem Allgäu stammende Biologe gehörte zu den prägenden Wissenschaftern des Weltbiodiversitätsrats (IPBES). Er war einer der drei Co-Vorsitzenden des globalen Berichts zur biologischen Vielfalt und arbeitete unter anderem an Studien zu Bestäubern mit. Auch im Weltklimarat IPCC war er als Leitautor tätig.
Neben seiner Forschung setzte sich Settele für den Schutz von Insekten und die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse ein. Er baute unter anderem das Tagfalter-Monitoring Deutschland mit auf, bei dem Freiwillige Schmetterlinge erfassen. Zudem schrieb er mehrere Bücher, darunter einen Schmetterlingsführer.
ARCHIV - 11.10.2021, Sachsen-Anhalt, Halle (Saale): Josef Settele, international renommierter Biodiversitätsforscher, steht in seinem Büro im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle/Saale. (zu dpa: «Biodiversitätsforscher Josef Settele ist tot») Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
