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Creative Days Vienna 2026: KI, Open Source und neue Modelle für die Kreativwirtschaft im Fokus

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Die Eröffnung der Creative Days Vienna fand im Funkhaus Wien statt.

©eSeLat / Robert Puteanu

Bei den Creative Days Vienna 2026 diskutierten internationale Expertinnen und Experten über KI, Plattformökonomie und alternative Modelle für kreative Arbeit. Die Veranstaltung war Teil des Startup-Festivals ViennaUP.

Die Creative Days Vienna 2026 haben am 20. und 21. Mai internationale Kreativschaffende, Forscherinnen und Forscher sowie Technologieexpertinnen und -experten nach Wien gebracht.

Im Rahmen der ViennaUP diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über digitale Plattformen, künstliche Intelligenz, alternative Modelle der Zusammenarbeit und neue Wege für Produktion und Distribution in der Kreativwirtschaft.

Umfangreiches Programm, internationale Gäste

Veranstaltet von der Wirtschaftsagentur Wien rückten die Creative Days Vienna die Frage in den Mittelpunkt, wie Kreative digitale Werkzeuge nicht nur nutzen, sondern auch durch alternative Systeme ergänzen oder ersetzen können. Das Programm umfasste eine (Un)Conference, Keynotes, Talks und Workshops zu Themen wie Plattformökonomie, Open Source, Creative Commons, Musikdistribution sowie Mitbestimmung und Teilhabe in digitalen Räumen.

Zu den internationalen Gästen zählten unter anderem der Autor und Kurator Shumon Basar, die Autorin und Forscherin Günseli Yalcinkaya, Nadia Piet von AIxDesign, Calum Bowden von Trust, Christie Morgan von Softer sowie Severin Matusek von Co-Matter.

„Kreativwirtschaft hat besondere Rolle“

Dominic Weiss, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, erklärte: „Gerade in Zeiten tiefgreifender technologischer Veränderungen kommt der Kreativwirtschaft eine besondere Rolle zu: Sie entwickelt nicht nur neue Formate und Inhalte, sondern zeigt neue Perspektiven auf und entwickelt Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen. Mit den Creative Days Vienna holen wir internationale Stimmen aus Kultur, Technologie und Forschung nach Wien, um den Austausch in der Branche weiter zu stärken, neue Impulse über die Grenzen Wiens hinaus zu setzen und zukunftsweisende Entwicklungen für den gesamten Sektor anzustoßen.“

Auch Elisabeth Noever-Ginthör, Leiterin der Abteilung Kreativwirtschaft in der Wirtschaftsagentur Wien, verwies auf die Auswirkungen digitaler Plattformen auf kreative Arbeit: „Kunst und Design werden heute nicht nur zum großen Teil digital produziert, verbreitet und rezipiert, sondern auch stark von den Algorithmen digitaler Plattformen geprägt. Für Kreative stellt sich daher die Frage, wie sie sichtbar bleiben können, um wirtschaftlich tragfähig arbeiten zu können.“

ViennaUP: Europäisches Top-Startup-Event

Parallel dazu ging auch das internationale Startup-Festival ViennaUP über die Bühne. Die Wirtschaftsagentur Wien veranstaltete das Festival gemeinsam mit der Wiener Startup-Szene. Mehr als 65 Veranstaltungen von 45 Programmpartnerinnen und -partnern standen auf dem Programm.

Laut Evaluierung des Economica Instituts für Wirtschaftsforschung generierte die ViennaUP zuletzt rund 3,5 Millionen Euro direkte Bruttowertschöpfung. Besucherinnen und Besucher kamen aus 95 Ländern. StartupBlink listete die ViennaUP zudem unter den Top-5-Startup-Events Europas.

Im Fokus der ViennaUP 2026 standen Wachstumsthemen, KI, Healthtech sowie internationale Vernetzung. Eröffnet wurde das Festival heuer erstmals im Wiener Rathaus.

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