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Die rund 100 Kilometer südwestlich von Peking gelegene Planstadt ist eines der wichtigsten Vorhaben Xis. Dorthin sollen Staatsunternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen umgesiedelt werden, um die überfüllte Hauptstadt zu entlasten. Xi hat sein politisches Erbe eng mit dem Erfolg von Xiongan verknüpft, das neben den Wirtschaftsmetropolen Shenzhen und Shanghai-Pudong als eine von drei Sonderzonen "von nationaler Bedeutung" gilt. Staatliche Medien bezeichnen den Bau der Stadt als eine Entscheidung von "nachhaltiger Bedeutung für das kommende Jahrtausend" und betonen Xis persönliche Rolle bei der Planung.
Fast ein Jahrzehnt nach dem ersten Spatenstich 2017 ist das Zentrum von Xiongan jedoch weiterhin dünn besiedelt. Die weitgehende Fertigstellung ist für das Jahr 2035 anvisiert. Unter den Staatskonzernen, die ihren Hauptsitz dorthin verlegen, sind Sinochem als einer der weltweit größten Chemie- und Agrarunternehmen und die China Satellite Network Group.
Der Besuch war Xis vierte Inspektion des Projekts seit Mai 2023. Bei seinem Rundgang besichtigte er unter anderem die neu errichtete Zentrale des staatlichen Stromerzeugers China Huaneng Group sowie eine AHS. Xi forderte zudem die "frühzeitige Umsetzung innovativer Maßnahmen in Bereichen wie Wissenschaft, Technologie und Finanzen" in Xiongan. Dies steht im Einklang mit dem Ziel Chinas, Durchbrüche bei Schlüsseltechnologien zu erzielen.
Chinese President Xi Jingping speaks during the opening session of the US - China Strategic and Economic Dialogues at Diaoyutai State Guesthouse in Beijing on June 6, 2016. US Secretary of State John Kerry called on China to join in finding a "diplomatic solution" to rising tensions in the South China Sea, as the two countries began an annual dialog in Beijing on June 6. (Photo by SAUL LOEB / POOL / AFP)





