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Bei Erreichen bestimmter Entwicklungs- und Vertriebsziele könnten weitere Zahlungen von bis zu 7 Milliarden Dollar sowie Umsatzbeteiligungen hinzukommen.
Ziel der Kooperation ist die Entwicklung neuartiger Krebsmedikamente, sogenannter Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) und T-Zell-Engager (TcE). Die Zusammenarbeit umfasst sechs präklinische Programme, die von zwei SBP-Tochtergesellschaften stammen. SBP wird zunächst die ersten Entwicklungsphasen der biologischen Wirkstoffe übernehmen. Sobald vereinbarte klinische Meilensteine erreicht sind, kann Boehringer Ingelheim Optionen für die exklusiven Entwicklungs-, Herstellungs- und Vermarktungsrechte ausüben. Für vier der Programme gelten diese Rechte außerhalb von Festlandchina, Hongkong und Macau, für die restlichen zwei Programme weltweit.
Mit dem Abkommen setze Boehringer Ingelheim seine China-Strategie um, indem Innovationen aus der Volksrepublik mit den weltweiten Forschungs- und Entwicklungskapazitäten des Konzerns verknüpft würden, erklärte Paola Casarosa, Leiterin der Innovationseinheit bei Boehringer. Für SBP ist es bereits die zweite Partnerschaft mit dem deutschen Konzern. SBP-Chefin Theresa Tse sprach von einem bedeutenden Schritt für die internationale Ausrichtung ihres Unternehmens. Man wolle das weltweite Partnernetzwerk weiter ausbauen und medizinische Entwicklungen aus China weltweit verfügbar machen.
THEMENBILD - Illustration zum Thema "Pharmazie / Medikamente / Tabletten", aufgenommen am 7. Juli 2014 in Salzburg. Bild zeigt bunte Tabletten ind er Spiegelung einer Lichtquelle. FOTO: APA/BARBARA GINDL
