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Bimm, bamm - Der Kirchenglockenklang des Landes wird digital

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Die "Pummerin" im Stephansdom findet sich noch nicht im Archiv
©APA, GEORG HOCHMUTH
Wenn vor Ostern die Kirchenglocken schweigen, kann man sich künftig den vertrauten Klang regional authentisch im Internet zu Ohren bringen: Das Glockenkundliche Institut Österreich arbeitet laut "Kathpress" am Aufbau eines Online-Archivs mit Informationen zu Kirchenglocken aus dem ganzen Land. Neben Bildern, Informationen zu den Gussjahren, Inschriften, Gewichten und zu den Urhebern "können Interessierte Hörproben einzelner Glocken und des gesamten Geläuts abrufen", heißt es.

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"Es ist tatsächlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Kirchenglocken und ihren historischen Klang als wertvolle Kulturgüter für kommende Generationen zu dokumentieren und zu bewahren", erklärte der Vorsitzende des Instituts, Thomas Zimbelmann, gegenüber der "Kleinen Zeitung". Man sichere nun das gesammelte Wissen zu früheren Glockenbeständen und zu deren Klang. Dazu ruft man kundige Personen mit lokalem Wissen auf, Informationen beizusteuern. Das Institut wiederum bietet Gemeinden, Pfarren und Co Unterstützung bei einschlägigen Fragen an, heißt es.

Während vor allem in der Steiermark bereits eine Vielzahl an Glocken im Archiv erfasst ist, präsentiert sich die Sammlung in vielen Gebieten noch höchst ausbaufähig: So fehlt etwa noch ein Eintrag von Österreichs wohl bekanntester Kirchenglocke, der kapitalen "Pummerin" im Nordturm des Wiener Stephansdoms.

Service: Online-Archiv: www.glockenarchiv.at ; Glockenkundliches Institut Österreich: https://glockeninstitut.at

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