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Ausschreibungen für Chancenbonus an Schulen beginnen

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800 zusätzliche Stellen soll es ab dem Schuljahr 2026/27 geben
Mit dem kommenden Schuljahr sollen Schulen, in denen besonders viele Kinder mehr Förderung brauchen, zusätzliches Unterstützungspersonal bekommen. Die Ausschreibungen für diesen sogenannten Chancenbonus beginnen nun, teilte das Bildungsministerium am Montag per Aussendung mit. 65 Millionen Euro jährlich sollen in rund 800 neue Stellen fließen. Gefördert werden neben Lehrpersonen etwa auch Schulpsychologinnen und -psychologen oder Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.

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Weitere inkludierte Berufsgruppen sind Theaterpädagogik, Musik- und Tanzpädagogik sowie Trainerinnen und Trainer für Legasthenie und Dyskalkulie. Über den Bedarf können die 400 teilnehmenden Schulen selbst entscheiden. Insgesamt stehen rund 800 zusätzliche Vollzeitäquivalente zur Verfügung. Das Österreichische Zentrum für psychologische Gesundheitsförderung im Schulbereich (ÖZPGS) wickelt die Bewerbungen ab.

"Mit dem Chancenbonus gelingt ein weiterer großer Schritt in unserer Aufholjagd. Wir lösen damit ein Versprechen ein und investieren trotz Budgetknappheit in die Schulen, die es am dringendsten brauchen", betonte Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) in der Aussendung. "Damit bringen wir mehr Unterstützung an die Schulen und stärken die Chancengerechtigkeit nachhaltig." Ziel des Chancenbonus sei die Verbesserung der Lernbedingungen an Schulen mit besonderen Herausforderungen.

++ THEMENBILD ++ Illustration zum Thema Schule/ Sommerschule / Unterricht/Schulreform/Bildung/Integration. Im Bild: Schüler verschiedener Nationen beim Unterricht iim Rahmen der Sommerschule, am Freitag, 21. August 2025 ,aufgenommen in der Sportmittelschule Donaustadt in Wien.

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