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Aus für MS Publisher - weiter mit LibreOffice oder Scribus

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Für einseitige Newsletter bietet sich LibreOffice auch zum Layouten an
©APA, dpa, Christin Klose, GMS
Microsoft hat den Support für seine Desktop-Publishing-Software Mitte Oktober endgültig eingestellt. Der Konzern rät Nutzenden des Publishers nun, ihre alten pub-Dokumente als PDF zu konservieren oder sie ins docx-Format umzuwandeln. Allerdings sind das nicht die einzigen und vielleicht auch nicht die besten Möglichkeiten für alle, die auf der Basis von pub-Vorlagen noch regelmäßig etwa Druckpublikationen wie Plakate oder Kalender erstellen oder E-Mail-Newsletter herausgeben.

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Das erklärt die Document Foundation, die hinter der freien und kostenlosen Bürosoftware-Suite LibreOffice steht. Denn bei der Konvertierung in das docx-Format könne die Formatierung komplexer Dateien zerschossen werden. Deshalb haben die LibreOffice-Entwickler das pub-Format zurückentwickelt, so dass es jetzt möglich ist, pub-Dateien mit LibreOffice Draw zu öffnen, im offenen OpenDocument-Format (ODF) zu speichern und zu bearbeiten.

Zwar stoße auch LibreOffice Draw beim Layouten irgendwann an seine Grenzen, weil es sich dabei um ein Grafikprogramm und nicht um eine Desktop-Publishing-Anwendung handelt. Das Bearbeiten kleiner, mehrseitiger Dokumente wie Newsletter oder einseitiger Dokumente jeden Formats sei aber problemlos möglich.

Als Open-Source-Alternative für aufwendigere Layouts empfiehlt die Document Foundation das freie und kostenlose Desktop-Publishing-Programm Scribus, das wie LibreOffice unter anderem für Windows, MacOS und Linux verfügbar ist, allerdings kein Standard-Dateiformat verwendet.

BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Christin Klose/Christin Klose

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