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Nun ist klar und quasi verbrieft: Es handelt sich bei dem fast fünf Zentimeter großen Verwandten des in Österreich heimischen Hirschkäfers () um eine neue Art und damit den ersten neuen europäischen Lucanus seit 180 Jahren, wie das Naturhistorische Museum (NHM) Wien mitteilte. Kristl ist Volontär in der NHM-Käfersammlung. Die Studie mit der Beschreibung von "" erschien nun in der "Deutschen Entomologischen Zeitschrift". Weltweit sind laut NHM derzeit rund 1,2 Millionen Insektenarten offiziell wissenschaftlich beschrieben, davon etwa 400.000 Käferarten. Im Gegensatz zu den tropischen Regenwäldern mit noch vermuteten Millionen von unentdeckten Käferarten gelte die Insekten- und Käferwelt in Europa als sehr gut erforscht - es sei damit wenig wahrscheinlich, hier unter den klassischen, größeren Käfern wie Hirschkäfern noch eine völlig unbeschriebene Art zu finden.
