Die Bildungsdirektionen schreiben 65 Planstellen für Schulsozialarbeit an Bundesschulen (AHS, BMHS) aus. Damit soll erstmals ein bundesweit strukturiertes und dauerhaftes Angebot in diesem Bereich geschaffen werden, hieß es in einer Aussendung des Bildungsministeriums. Derzeit ist Schulsozialarbeit vor allem im Pflichtschulbereich (Volksschulen, Mittelschulen, Sonderschulen, Polytechnische Schulen) etabliert, wo der Bedarf deutlich größer ist.
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An den Pflichtschulen stützt sich die Sozialarbeit auf Initiativen von Ländern, Gemeinden bzw. Vereinen sowie auf gemeinsame Projekte von Bund und Ländern. An Bundesschulen war Schulsozialarbeit dagegen nur punktuell oder auf Basis befristeter Projekte und regionaler Vereinbarungen verfügbar.
"Schulsozialarbeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil eines modernen Schulsystems. Sie unterstützt Schülerinnen und Schüler in herausfordernden Lebenssituationen, entlastet Lehrpersonen und stärkt das gesamte Schulklima", so Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS). "Mit den neuen Bundesplanstellen verankern wir Schulsozialarbeit nun strukturell auch im Bundesschulbereich."






