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Trotz schwieriger Zeiten "setzt das Land Segel, um voranzukommen", indem es in die FH Hagenberg, Aushängeschild für Informationstechnologie, Digitalisierung und angewandte KI investiere, so der Landeshauptmann. Das bestehende FH1-Gebäude soll ersetzt und zugleich erweitert werden, führte die kaufmännische Geschäftsführerin der FH OÖ, Isolde Perndl, aus. Derzeit fehlen der FH OÖ am Campus 4.000 Quadratmeter, gut 2.000 Quadratmeter seien extern angemietet. Der Neubau werde eine Nutzfläche von rund 9.100 Quadratmetern besitzen. Er soll ein "zentraler Ankerpunkt" werden.
Damit werde die Aufenthaltsqualität und auch "die Identität des Campus" gestärkt, ergänzte der Präsident der Fachhochschule OÖ, Michael Rabl. Der Neubau sei aber auch "der Schlüssel für die nächste Entwicklungsstufe des Campus Hagenberg".
Durch den Ankauf des Meierhofes direkt am Campusareal sowie des Studentenwohnheims durch das Land Oberösterreich wurden die strategischen Voraussetzungen für die Erweiterung getroffen, führte Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) aus. Das Land investiere in seine "digitale Hauptstadt". Errichten wird das Gebäude die Landesimmobiliengesellschaft. Von ihr wird die FH Hagenberg den Bau mieten.
Der Campus Hagenberg der FH Oberösterreich eröffnete 1994. Der Bau des FH1-Gebäudes erfolgte 1999, 2004 und 2012 kamen noch FH2 und FH3 hinzu. Die Zahl der Studierenden stieg von 1.000 auf 1.600, die der Mitarbeitenden von 75 auf rund 250. Es gibt 22 Studiengänge - je zur Hälfte Bachelor und Master - und etwa 110 laufende Forschungsprojekte, so die FH Hagenberg.
ARCHIV - 03.12.2018, Sachsen, Dresden: ILLUSTRATION - Zahlreiche Banknoten von 10, 20 und 50 Euro liegen auf einem Tisch. In der heutigen Bundestagssitzung wird über den geplanten Bundeshaushalt 2024 debattiert. (zu dpa: «Präsident des Bundesrechnungshofs warnt vor «Verschuldungsdynamik»») Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++






