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"Tom Cruise ist eine globale Ikone", wurde Star-Produzentin Kathleen Kennedy, Vorsitzende des AFI-Kuratoriums, in einer Mitteilung zitiert. Als Schauspieler und Produzent zeige er außergewöhnliches Engagement bei allem, was er tue. Zudem bewundere sie seinen "tiefen Glauben" an Filme und an deren Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen, führte Kennedy aus.
Cruise ist durch Blockbuster-Reihen wie "Mission: Impossible" und "Top Gun" berühmt geworden. Der US-Schauspieler ist auch bekannt dafür, gefährliche Stunts häufig selbst auszuführen. Für seine Rollen in den Filmen "Geboren am 4. Juli", "Jerry Maguire - Spiel des Lebens" und "Magnolia" sowie als Produzent von "Top Gun: Maverick" wurde er jeweils für einen Oscar nominiert - allerdings gewann er die Trophäe im Wettbewerb nie. Im November vergangenen Jahres wurde er mit einem Ehren-Oscar ausgezeichnet.
Derzeit ist Cruise in der Endzeit-Komödie "Digger" in der Rolle eines mächtigen Ölbarons zu sehen. Mit schütterem, grauem Haar, Bauchansatz und dickem Make-up ist er kaum wiederzuerkennen.
Der seit 1973 vergebene AFI Life Achievement Award geht an Personen, deren Arbeit die amerikanische Filmkunst bereichert hat. Zu den früheren Preisträgern gehören Meryl Streep, Morgan Freeman, Sean Connery, Michael Douglas, Jane Fonda, Steven Spielberg, George Clooney, Denzel Washington, Nicole Kidman und Francis Ford Coppola. Zuletzt wurde der Star-Komiker Eddie Murphy geehrt.
