von
Das Paar berichtete, dass man auch schon darüber gesprochen habe, was mit der Asche einst geschehen solle. "Eine Idee ist, sie an verschiedenen Orten zu verstreuen, die für sein Leben eine besondere Bedeutung hatten", sagte Diane Messner. Der Südtiroler selbst sprach zum wiederholten Male davon, dass er "immer wieder mit dem Gedanken einer Himmelsbestattung gespielt" habe wie in Tibet. Dabei wird der Körper zerlegt und dann Geiern zum Fraß vorgeworfen.
Dazu sagte seine Ehefrau: "So romantisch ist das gar nicht. Reinhold macht daraus sofort eine große Geschichte, ich hole ihn dann wieder ein bisschen auf den Boden zurück." Am Freitag ist es 40 Jahre her, dass Messner als erster Bergsteiger auf allen 14 Achttausendern ganz oben stand: Am 16. Oktober 1986 erreichte er seinen letzten Gipfel, den Lhotse im Himalaya. "Ich hatte Glück und war auch vorsichtig. Die Kunst besteht darin, alle Erfahrungen und alles Können einzusetzen, um lebend zurückzukommen."
