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Allerheiligenmärkte in Wien: 176 Stände vor 21 Friedhöfen bis 2. November offen

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Grabsteine am Wiener Zentralfriedhof in Simmering
Foto:©Unsplash/Christof Grossfurtner

Vor 21 Wiener Friedhöfen verkaufen Standlerinnen und Standler seit 24. Oktober Blumen, Kränze und Kerzen für die Gräber. Wann die Märkte offen haben, wo sie stehen und was am 1. November für die Anreise mit Auto und Öffis gilt.

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Wer vor Allerheiligen das Grab von Angehörigen schmücken will, findet das Nötige direkt vor dem Friedhofstor. Seit Samstag, 24. Oktober, haben in Wien die Allerheiligenmärkte geöffnet: 176 Verkaufsstände vor 21 Friedhöfen, täglich von 7 bis 18 Uhr und bis einschließlich 2. November. Das hat das Wiener Marktamt angekündigt.

Angeboten werden Blumen, Kränze und Buketts, außerdem Vasen, Kerzen, verpackte Blumenerde und einfache Geräte für die Grabpflege. Christian Seiringer, stellvertretender Leiter des Marktamts, verweist darauf, dass für viele Wienerinnen und Wiener zu Allerheiligen der Besuch der Gräber ihrer Angehörigen gehört. Die Märkte sollen den Einkauf direkt vor Ort ermöglichen, die Vorbereitung sei für die Standbetreiberinnen und Standbetreiber und für das Marktamt aufwendig.

Vor diesen Friedhöfen stehen die Märkte

Die meisten Standorte liegen in den Außenbezirken. Im Süden und Osten gibt es Märkte vor dem Wiener Zentralfriedhof, dem Simmeringer Friedhof, dem Oberlaaer Friedhof und dem Inzersdorfer Friedhof. Im Südwesten stehen Stände vor dem Meidlinger Friedhof, dem Südwestfriedhof, dem Hietzinger Friedhof, dem Friedhof Ober-St. Veit, dem Friedhof Mauer, dem Liesinger Friedhof und dem Atzgersdorfer Friedhof.

Im Westen sind der Baumgartner, der Penzinger, der Hütteldorfer, der Ottakringer und der Hernalser Friedhof dabei. Nördlich der Donau verkaufen Standlerinnen und Standler vor dem Stammersdorfer, dem Jedleseer, dem Groß-Jedlersdorfer, dem Stadlauer und dem Asperner Friedhof. Auskünfte gibt das Marktamt unter der Telefonnummer 01 4000 8090, Montag bis Freitag von 7.30 bis 15.30 Uhr.

Am 1. November keine Zufahrt mit dem Auto

Zu Allerheiligen selbst ist mit großem Andrang zu rechnen. Laut Stadt Wien ist die Einfahrt mit dem Pkw auf die Friedhöfe der Friedhöfe Wien GmbH am 1. November nicht möglich. Auch Radfahren ist je nach Friedhof nicht oder nur eingeschränkt erlaubt, es gelten die Hinweise an den Einfahrtstoren. Der E-Bus, der sonst über das Gelände des Zentralfriedhofs fährt, ist an diesem Tag nicht unterwegs.

Die Stadt empfiehlt deshalb die öffentlichen Verkehrsmittel. Zum Zentralfriedhof fahren die Straßenbahnlinien 11 und 71, die Linie 11 startet am 1. November laut Stadt Wien schon gegen 7 Uhr. Zu den Friedhöfen Nußdorf, Heiligenstadt und Sievering sind an diesem Tag die Buslinien 38B und 39B von 8 bis 17 Uhr im Einsatz, mehrere andere Friedhofslinien fahren in dichteren Abständen. Die genauen Fahrpläne veröffentlichen die Wiener Linien online.

Allerheiligen und Allerseelen

Allerheiligen am 1. November ist ein gesetzlicher Feiertag, an dem die katholische Kirche aller Heiligen gedenkt. Am 2. November folgt Allerseelen, der Gedenktag für die Verstorbenen. In vielen Familien ist es Brauch, schon vor diesen Tagen die Gräber zu reinigen, neu zu bepflanzen und mit Gestecken und Grablichtern zu schmücken.

Wer dem Gedränge am Feiertag ausweichen will, kann die Märkte schon in den Tagen davor nutzen. Der letzte Verkaufstag ist Allerseelen am Montag, 2. November. Weitere Informationen gibt es beim Marktamt der Stadt Wien.

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