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Viele Tote bei Houthi-Angriff auf Militärlager im Jemen

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Bei einem Raketenangriff der vom Iran unterstützten Houthi-Miliz auf ein Militärlager im Jemen sind nach Angaben der Lokalbehörden 53 Menschen getötet worden. Weitere 200 Personen seien verletzt worden, teilten die Behörden am Montag mit. Die Houthis hätten das Lager der Regierungstruppen in der Provinz Shabwa während einer morgendlichen Übung mit drei Raketen beschossen, sagten Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

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Die aufständischen Houthis und die von Saudi-Arabien unterstützte Regierungstruppen des Jemen liefern sich seit September wieder verstärkt Gefechte. Die Regierungstruppen hatten in diesem Monat eine Offensive gestartet, um Gebiete nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer zurückzuerobern. Der seit 2014 andauernde Krieg gilt als Stellvertreterkonflikt zwischen dem Iran auf der einen sowie den USA, Israel und Saudi-Arabien auf der anderen Seite. Eine 2022 vereinbarte Waffenruhe war in diesem Jahr zerbrochen.

Der stellvertretende Gouverneur der Shabwa-Provinz sprach von einem verwerflichen Terrorakt. In dem Lager würden Sicherheitskräfte und Polizisten ausgebildet.

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