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Aber man könne nicht mit Macht Grenzen verschieben und man könne keine Bevölkerung kaufen, betonte sie. Sie warnte jedoch: "Der härteste Teil liegt noch vor uns." Dafür gebe es derzeit viele Anzeichen.
Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen will am Mittwoch in Washington mit US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio über die US-Ansprüche auf die zu Dänemark gehörende autonom verwaltete Insel sprechen. An dem Treffen soll auch die für Außenpolitik zuständige grönländische Ministerin Vivian Motzfeldt teilnehmen.
Wie das grönländische Nachrichten- und Medienportal "Sermitsiaq" online berichtete, ist Ende der Woche ein weiteres Treffen beider Seiten geplant. Acht Senatoren, darunter zwei republikanische Senatoren und drei Mitglieder des US-Kongresses, werden voraussichtlich am Freitag oder Samstag mit dem Grönland-Ausschuss des dänischen Parlaments und Mitgliedern des Ausschusses für Außen- und Sicherheitspolitik des grönländischen Parlaments (Inatsisartut) zusammentreffen.
Ob die direkten Gespräche eine Entspannung bringen werden, war zunächst nicht abzusehen. Die Situation sei sehr ernst und der Druck auf die grönländische Bevölkerung äußerst hoch, sagte Nielsen. Aber man stehe an der Seite Dänemarks. Man gehe gemeinsam in die Gespräche und verlasse sie auch gemeinsam wieder.
US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Tagen erneut mit der Annexion Grönlands gedroht und dies mit nationalen Sicherheitsinteressen begründet. Jüngst machte er klar, dass es ihm um den langfristigen Besitz von Grönland geht. "Wir sprechen über Erwerb, nicht über eine Pacht", sagte er. Dänemark und Grönland weisen Trumps Besitzansprüche seit Wochen mit Unterstützung zahlreicher europäischer Partner vehement zurück.
Greenland's Head of Government (Naalakkersuisut) Jens-Frederik Nielsen (L) and Denmark's Prime Minister Mette Frederiksen give a statement in the Mirror Hall at the Prime Minister's Office in Copenhagen, Denmark, on January 13, 2026. Nielsen said that the autonomous territory of Greenland would choose to remain Danish rather than become part of the United States, following US President Donald Trump's threats to take over the Arctic island. Frederiksen meanwhile said it had not been easy to stand up to what she slammed as "completely unacceptable pressure from our closest ally". (Photo by Liselotte Sabroe / Ritzau Scanpix / AFP) / Denmark OUT





