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Europäer schlagen "multinationale" Ukraine-Truppe vor

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Gemeinsame Erklärung der Europäer in Berlin verabschiedet
©MARKUS SCHREIBER, AFP, APA
Die europäischen Verbündeten der Ukraine haben eine "multinationale Truppe" zur Sicherung eines möglichen Friedensabkommens vorgeschlagen. "Sowohl die USA als auch die Staats- und Regierungschefs Europas sprachen sich dafür aus, zusammenzuarbeiten, um der Ukraine im Kontext einer Vereinbarung zur Beendigung des Krieges robuste Sicherheitsgarantien und Unterstützungsmaßnahmen für den wirtschaftlichen Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen", hieß es am Montag in Berlin.

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Die von Europa angeführte Truppe, die von den USA unterstützt werden solle, werde "bei der Regeneration der Streitkräfte der Ukraine, der Sicherung des Luftraums der Ukraine und der Gewährleistung sicherer Meere helfen, auch durch Operationen innerhalb der Ukraine", wurde in einer gemeinsamen Erklärung Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Polens, Finnlands, Norwegens, Schwedens, der Niederlande sowie der Spitzen der EU-Institutionen mitgeteilt.

In der Erklärung wird die große Übereinstimmung zwischen den Europäern, der Ukraine und den USA betont. Deshalb werden die Positionen aufgelistet, in denen man bereits übereinstimmt - etwa, dass die ukrainische Armee künftig eine maximale Stärke von 800.000 Soldaten haben soll.

Zudem soll es einen "von den USA geführten Mechanismus zur Waffenstillstandsüberwachung und -verifikation" mit internationaler Beteiligung geben. Damit soll frühzeitig vor potenziellen Angriffen Russlands gewarnt und etwaige Verletzungen des Waffenstillstands zurückverfolgt werden können.

(Front row L-R) Finland's President Alexander Stubb, Poland's Prime Minister Donald Tusk, French President Emmanuel Macron, German Chancellor Friedrich Merz, Ukraine's President Volodymyr Zelensky, US special envoy Steve Witkoff, the US President's son-in-law Jared Kushner and Italy's Prime Minister Giorgia Meloni, and (back row L-R) Norway's Prime Minister Jonas Gahr Store, NATO Secretary General Mark Rutte, Denmark's Prime Minister Mette Frederiksen, European Commission President Ursula von der Leyen, Netherland's Prime Minister Dick Schoof and Sweden's Prime Minister Ulf Kristersson pose for a family photo on December 15, 2025 at the Chancellery in Berlin, where they meet for talks on how to end the grinding war of Russia with Ukraine. (Photo by Markus Schreiber / POOL / AFP)

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