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Neben Netanyahu gehören zu den Verdächtigen nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft in Istanbul auch Verteidigungsminister Israel Katz und der Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir sowie Generalstabschef Eyal Zamir. Eine vollständige Liste legte die Generalstaatsanwaltschaft nicht vor.
Die Gesuchten seien für "Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit" verantwortlich, die "systematisch durch den israelischen Staat im Gazastreifen verübt werden".
Israel wies die Vorwürfe "entschieden" und "mit Verachtung" zurück. Außenminister Gideon Saar bezeichnete sie als "den neuesten PR-Gag des Tyrannen Erdogan". Die islamistischen Palästinenserorganisation Hamas, deren Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 den Gaza-Krieg ausgelöst hatte, begrüßte hingegen den Schritt der Türkei.
Die Türkei zählt zu den wichtigsten Unterstützern der Hamas. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte Israel seit Kriegsbeginn immer wieder "Völkermord" und das Aushungern der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen vorgeworfen. Israel hat Vorwürfe des "Völkermords" zurückgewiesen.
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu speaks during a meeting with the US vice president at his office in Jerusalem on October 22, 2025. The US vice president on October 22 cautioned there were challenges ahead both in terms of disarming Hamas and rebuild Gaza as part of a US-brokered ceasefire between Israel and the Palestinian militant movement. (Photo by Nathan HOWARD / POOL / AFP)






