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Trumps Gesandter Witkoff trifft am Mittwoch Putin in Moskau

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Der US-Sondergesandte Steve Witkoff
©RYAN MURPHY, Afp, GETTy, APA
Nach seinen Beratungen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Oslo reist der US-Sondergesandte Steve Witkoff nach Russland weiter. Witkoff werde am Mittwoch in Moskau den russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen, sagte ein US-Regierungsvertreter am Dienstag. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner werde per Videoschaltung an dem Gespräch teilnehmen. Selenskyj hatte sich am Dienstag mit Witkoff in Oslo getroffen.

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Dabei wurde über diplomatische Auswege aus dem Ukraine-Krieg und die Unterstützung der USA beraten. Der US-Regierungsvertreter sprach anschließend von "sehr produktiven und konstruktiven Diskussionen".

"Die Ukraine brachte neue Ideen und Vorschläge ein, die ausführlich diskutiert wurden", fügte er hinzu. Es seien "bedeutende Fortschritte" erzielt worden. Witkoff solle bei seinem Treffen mit Putin darauf aufbauen und einen Weg für direkte Dreiergespräche zwischen Kiew, Moskau und Washington ebnen.

Die Beziehungen zwischen Kiew und Washington hatten sich in den vergangenen Wochen stark verschlechtert. So hatte Trump ein Abkommen mit Moskau über die Lieferung von Diesel-Kraftstoff geschlossen und geplante Sanktionen gegen Russland ausgesetzt. Zudem forderte Trump die Ablösung Selenskyjs.

Am Dienstag drängte der US-Präsident den ukrainischen Staatschef erneut zu einer Friedenseinigung mit Russland. Selenskyj müsse mit Putin "ein Abkommen schließen", sagte Trump in Washington. Dies sei auch in Selenskyjs eigenem Interesse.

Unterdessen bat Trump Putin nach eigenen Angaben um die Freilassung des seit Jahren inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard. Es sei an der Zeit, Hubbard zurückzuholen, sagte Trump am Dienstag in Washington. Der Lehrer im Ruhestand war im Oktober 2024 in Moskau wegen angeblichen "Söldnertums" für die Ukraine zu einer Haftstrafe von fast sieben Jahren verurteilt worden.

Trump sagte, er habe "ausführlich" mit Putin über den Fall gesprochen. Der US-Präsident deutete an, es könne sich in Kürze etwas bewegen. Die USA hatten in der Vergangenheit wiederholt Gefangene mit Russland ausgetauscht.

Die Inhaftierung Hubbards durch Russland war nach dem Großangriff auf die Ukraine im Februar 2022 zunächst geheim gehalten worden. Nach mehr als zweijähriger Inhaftierung wurde er dann vor Gericht gestellt. Die russischen Ermittler gaben an, der frühere Lehrer sei einem ukrainischen Verteidigungsbataillon beigetreten und habe dafür "mindestens tausend Dollar" Sold pro Monat erhalten. Er selbst bestritt die Vorwürfe.

Zur Zeit seiner Verurteilung war Hubbard 72 Jahre alt. Ein früherer ukrainischer Mitgefangener berichtete im Herbst 2024, der US-Bürger sei wie viele andere Inhaftierte mit Essensentzug und Elektroschocks gefoltert worden.

NEW YORK, NEW YORK - SEPTEMBER 23: Steve Witkoff, United States Special Envoy to the Middle Eas, speaks at a Board of Peace High Level Briefing on September 23, 2026 in New York City. The Board of Peace is an international organization chaired by U.S. President Donald Trump, established to oversee post-war governance, reconstruction, and peacebuilding initiatives, including a $2.45 billion recovery plan for Gaza. Ryan Murphy/Getty Images/AFP (Photo by RYAN MURPHY / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

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