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Der "Friedensrat", der von Kritikern als Konkurrenz zu den von Trump kritisierten Vereinten Nationen wahrgenommen wird, kommt am Donnerstag (19. Februar) in Washington zusammen. Der US-Präsident hat den Vorsitz inne. Das "Board of Peace" ("Friedensrat") wurde im Jänner gegründet.
Trump forderte am Sonntag neuerlich eine Entwaffnung der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas. "Ganz entscheidend ist, dass die Hamas ihre Verpflichtung zur vollständigen und sofortigen Entmilitarisierung einhält", schrieb Trump auf Truth Social. Hamas-Vertreter haben der im US-Friedensplan für den Gazastreifen verankerten Forderung nach einer Entwaffnung bereits mehrfach eine Absage erteilt.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte bei seinem jüngsten Besuch in Washington ein Dokument über den Beitritt seines Landes zum "Friedensrat" unterzeichnet. Bei der ersten Sitzung wird er allerdings nach Medienberichten nicht selbst zugegen sein, sondern von Israels Außenminister Gideon Saar vertreten.
Trump hatte den "Friedensrat" eingerichtet, der den Wiederaufbau und die Nachkriegsordnung im Gazastreifen überwachen soll. Ein Exekutivkomitee setzt die strategischen Vorgaben des Rats operativ um. Zusätzlich unterstützt ein Gremium namens "Gaza Executive Board" die palästinensische Übergangsverwaltung (NCAG) direkt. Diese Verwaltung besteht aus zivilen Fachleuten ohne Hamas-Verbindungen, die für die Regelung des täglichen Lebens in dem zerstörten Küstenstreifen zuständig sind. Für die Sicherheit ist eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) vorgesehen.
US President Donald Trump speaks to the media as he walks to board Marine One prior to departure from the South Lawn of the White House in Washington, DC, on February 13, 2026. (Photo by ANDREW CABALLERO-REYNOLDS / AFP)





