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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, gezielt die Logistik und Verbindungen zwischen Städten und Gemeinden zu zerstören. In der vergangenen Woche habe das russische Militär mehr als 980 Angriffsdrohnen, fast 1.100 lenkbare Fliegerbomben und zwei Raketen gegen die Ukraine eingesetzt, schrieb Selenskyj am Sonntag auf der Plattform X. Dies zeige, wie wichtig der Schutz des Luftraums weiterhin sei.
Neue Meldungen über russische Angriffe auf ukrainische Energieanlagen gab es zunächst nicht. Nach einem Blackout am Samstag durch einen Ausfall von Leitungen dauerten die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung an. Im ganzen Land gab es Behörden zufolge weiter Notabschaltungen.
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete, dass immer mehr Häuser wieder an die Heizungsversorgung angeschlossen würden. Demnach waren in der Früh noch rund 1.000 Häuser in der Hauptstadt ohne Wärmeversorgung – nach 3.500 Häusern am Vorabend.
Nach Worten des stellvertretenden russischen Sicherheitsratschefs Dmitri Medwedew wird Russland den Krieg in der Ukraine "bald" gewinnen. Er wünsche sich, dass dies so schnell wie möglich geschehe, sagte der Ex-Präsident in einem Interview mit den Nachrichtenagenturen Reuters und Tass sowie dem Kriegsblog WarGonzo. Entscheidend sei jedoch, was danach passiere: Ziel des Sieges müsse sein, neue Konflikte zu verhindern.
SpaceX-Chef Elon Musk erklärte unterdessen, die Maßnahmen gegen eine unbefugte Nutzung des Satelliten-Internets Starlink durch Russland zeigten Wirkung. "Es sieht so aus, als hätten die Schritte, die wir unternommen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, funktioniert", teilte Musk am Sonntag auf der Plattform X mit. Die Ukraine hatte zuvor erklärt, gemeinsam mit dem US-Raumfahrtunternehmen daran zu arbeiten, dass Russland Starlink nicht mehr zur Steuerung von Drohnen nutzen kann.
A woman walks past burnt-out cars following a drone attack in Dnipro on January 7, 2026, amid the Russian invasion in Ukraine. (Photo by Mykola SYNELNYKOV / AFP)





