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Stocker will über zwei Wehrdienstmodelle abstimmen lassen

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Kanzler konkretisierte Volksbefragungsplan
©APA, ROLAND SCHLAGER
Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) will bei der von ihm vorgeschlagenen Volksbefragung über eine Verlängerung des Wehrdienstes laut mehreren Medienberichten über zwei der von der Wehrdienstkommission vorgeschlagenen Modelle abstimmen lassen. Welche beiden Modelle das konkret sein sollen, sagte Stocker nicht. Keine Option soll es aber sein, den Status quo beizubehalten und den Wehrdienst bei sechs Monaten zu belassen, bekräftigte er bisherige Aussagen.

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Die fünf von der Kommission vorgeschlagenen Varianten sollten auf maximal zwei reduziert werden, betonte Stocker. Empfohlen hatte das Gremium acht Monate Grundwehrdienst und zwei Monate verpflichtende Milizübungen. Daneben enthielt eine weitere Variante sechs Monate Grundwehrdienst mit insgesamt 100 Tagen Milizübungen sowie eine dritte Option vier Monate Grundwehrdienst und 140 Tage Milizübungen.

Daneben wurden noch zwei "Entwicklungsmodelle" für den Fall einer Veränderung der Sicherheitslage aufgezeigt: Die erste enthielt eine geschlechtsneutrale, allgemeine Wehrpflicht mit Rekrutierung vorwiegend auf freiwilliger Basis, 16 Monaten Grundwehrdienst und anschließender selektiver Übungspflicht, die zweite eine generelle Dienstpflicht aller Geschlechter mit acht Monaten Grundwehrdienst und anschließender selektiver Milizübungspflicht.

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