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Russland überzieht Ukraine mit neuen schweren Angriffen

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Zelte zum Aufwärmen vor beschädigten, unbeheizten Wohnsilos in Kiew
©AFP, APA, TETIANA DZHAFAROVA
Russland hat die benachbarte Ukraine in der Nacht auf Donnerstag erneut mit Drohnen und ballistischen Raketen angegriffen. Schwere Schäden und Verletzte gab es Behördenangaben nach in Kiew und im Schwarzmeerhafen Odessa. Zwei Menschen seien bei dem Raketenangriff auf Kiew verletzt worden, einer davon schwer, teilte Hauptstadt-Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit. Einen Verletzten gab es auch in Odessa nach einem massiven russischen Drohnenangriff.

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Nach Klitschkos Angaben waren erneut Infrastrukturobjekte Ziel der Raketenangriffe. Es habe aber auch Einschläge in privaten Wohnhäusern gegeben. Kiew kämpft wegen der ständigen russischen Luftangriffe seit Wochen mit Problemen bei der Energieversorgung - sowohl beim Strom als auch bei der Heizung.

Der Gouverneur von Odessa, Serhej Lyssak, schrieb auf Telegram, 23 Personen werde nach einem Einschlag in einem neunstöckigen Wohnhaus psychologische Hilfe geleistet. Im Visier der Russen waren demnach auch dort Energieanlagen. In einem Infrastrukturobjekt sei ein Feuer ausgebrochen, teilte Lyssak weiter mit. Schäden durch die Drohnenattacken gab es demnach zudem in einem Supermarkt und an mehreren Marktständen.

Russland beschießt systematisch die Energieversorgung der Ukraine. Nach Darstellung Moskaus handelt es sich um militärische Ziele, da der erzeugte Strom von der Rüstungsindustrie genutzt werde. Millionen Ukrainer sind wegen der andauernden Attacken mitten im Winter Dunkelheit und Kälte ausgesetzt.

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