von
Nach Angaben seines Büros will der israelische Ministerpräsident, der einem teils extrem rechtsreligiösen Kabinett vorsitzt, auf Beschränkungen für das iranische Raketenprogramm pochen. Dabei dürfte es auch um Trumps Drohung mit einem US-Angriff auf den Iran gehen, sollten die Atomgespräche scheitern.
Die USA und der Iran hatten am Freitag im Oman indirekte Gespräche über das iranische Nuklearprogramm geführt, die Trump als "sehr gut" bezeichnete. Es ist bereits das siebente Treffen Netanyahus mit dem US-Präsidenten seit Trumps erneutem Amtsantritt vor gut einem Jahr. Die beiden Politiker gelten als enge Verbündete.
Die israelische Zeitung "Yediot Ahronot" berichtete, Netanyahu wolle mit Trump aktuelle Geheimdienstinformationen über das iranische Raketenprogramm teilen sowie über das Massaker, das "das Regime an seinen eigenen Bürgern verübt hat". Die Führung in Teheran hatte regierungskritische Massenproteste gewaltsam niederschlagen lassen, dabei wurden auf dem Höhepunkt der Proteste in den Nächten des 8. und 9. Jänner Tausende Demonstranten getötet.




