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Durch die Schäden an einer Energieanlage in der Region Kiew sei der Wasserdruck in mehreren Stadtteilen niedrig, schrieb Hauptstadtbürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram. Zudem seien Drohnentrümmer auf das Grundstück eines Privathauses gestürzt. Im Erdgeschoss des Hauses brach demnach ein Feuer aus.
Außerdem waren laut ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der Region Wolyn im Westen der Ukraine 15.000 Menschen nach einem russischen Angriff auf die Energieinfrastruktur ohne Strom. Er beklagte, dass Reparaturteams aufgrund der Gefahr erneuter Angriffe nicht mit den Wiederherstellungsarbeiten beginnen können. Nicht zum ersten Mal in dieser Woche verursachen russische Angriffe Probleme bei der Elektrizität. Bereits am Mittwoch hatte Selenskyj von Hunderttausenden gesprochen, die infolge russischer Angriffe ohne Stromversorgung waren.
Ukrainische Drohnen trafen indes nach Angaben des Gouverneurs der südrussischen Region Rostow, Juri Sljussar, dortige Industrie- und Lageranlagen und lösten einen Brand aus. Bei dem Angriff sei ein Mann verletzt worden, schrieb Sljussar im Onlinedienst Telegram. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als viereinhalb Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.