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Auf die Frage, welchen Rat er Frankreich geben würde, antwortete Netanyahu: "Wehrt euch, verfolgt keine Beschwichtigungspolitik - kämpft gegen die Extremisten." Nähere Einzelheiten nannte er zwar nicht.
Er fügte aber hinzu, er habe dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron nach dem Großangriff der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gesagt: "Wenn wir sie hier nicht bekämpfen, werdet ihr sie in Paris haben - und genau das passiert gerade." Beweise dafür legte Netanyahu allerdings nicht vor.
Am Wochenende war es in Frankreich am Rande von Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem zu massiven Ausschreitungen gekommen. Tausende Geschäfte wurden geplündert, Rathäuser und Polizeistationen angegriffen und mehrere Gebäude in Brand gesetzt. Als Reaktion darauf wurden am Montag in mehreren Großstädten nächtliche Ausgangssperren verhängt.
Die Regierung hatte nach den Ausschreitungen mit knapp 1.000 verletzten Sicherheitskräften und 3.000 geplünderten Läden Versäumnisse eingeräumt. Innenminister Laurent Nuñez hatte von einem "Kontrollverlust" in mehreren Großstädten gesprochen.
In Paris und mehreren anderen Städten wurden die Ausgangssperren am Dienstag verlängert. Für Samstag sind weitere Proteste geplant. Sébastien Lecornu kündigte ein "massives" Polizeiaufgebot an.
Inhabitants use a fire extinguisher on burning trashes near Oberkampf metro station at Place de la Republique following an unauthorised demonstration, central Paris, on October 18, 2026 a day after nationwide protests against the "high cost of living". France's Prime Minister Sebastien Lecornu said 1,200 people were arrested in protests across the country on October 17, and 150 police were hurt as clashes between police and protesters, massive looting and multiple blazes gripped France as nationwide marches against soaring inflation degenerated into street violence of "extreme intensity". (Photo by Matthieu RONDEL / AFP)
