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Krisenstab in Wiener Außenministerium tagt zu Nahost

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Außenministerium rät von Reisen in die Region ab
©APA, HELMUT FOHRINGER
Angesichts der militärischen Auseinandersetzung in Nahost finden auch Beratungen in Wien statt. "Wir verfolgen und evaluieren die aktuellen Entwicklungen in Israel und im Iran laufend", hieß es am Samstag aus dem Außenministerium. Es tage dazu ein Krisenstab. Außerdem passte die Behörde die Reisewarnung für Israel, Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Kuwait, Iran und den Irak an: Es gilt nun die höchste Warnstufe für diese Länder.

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Bei Sicherheitsstufe 4 rät das Außenministerium von nicht unbedingt notwendigen Reisen in diese Länder ab. Derzeit befinden sich nach Behördenangaben rund 14.000 Auslandsösterreicherinnen und -österreicher sowie etwa 400 Reisende in den betroffenen Regionen.

In Österreich selbst haben die Sicherheitsbehörden laut Innenministerium die Maßnahmen zum Schutz von iranischen, israelischen und amerikanischen Einrichtungen an die neue Lage angepasst, hieß es auf Anfrage der APA. Die Situation werde gemeinsam mit dem Verfassungsschutz und im engen Austausch mit Sicherheitsbehörden im Ausland "intensiv beobachtet", um gezielte Präventionsstrategien und ein Höchstmaß an Sicherheit für die Menschen in Österreich zu gewährleisten. Dabei besteht laut Ministerium aktuell für Österreich - wie für viele andere europäische Staaten - eine erhöhte Bedrohungslage, aber keine konkrete Gefährdung.

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