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Die für Energieversorgung, Handel und Stabilität entscheidenden Routen müssten wieder frei und sicher passierbar sein, forderte die Außenministerin. "Österreich schöpft alle diplomatischen Mittel aus, um aktiv zu einer Stabilisierung der Lage beizutragen und unsere nationalen Interessen zu schützen", so Meinl-Reisinger weiters. Das Ziel der Reise sei Deeskalation durch Vermittlung. "Wir bringen uns aktiv ein, vermitteln und positionieren Wien gezielt als Ort für Dialog, Verhandlung und konkrete Lösungen", betonte die Außenministerin.
Seit Beginn der jüngsten Krise im Nahen Osten sei Meinl-Reisinger im intensiven Austausch mit allen relevanten Akteuren in der Region. So habe sie am Osterwochenende mit dem iranischen Außenminister Abbas Araqchi, sowie ihren Amtskollegen aus Israel und dem Libanon telefoniert. Zudem habe sich die Außenministerin in New York mit UNO-Generalsekretär Antonio Guterres über mögliche Schritte zu einer Stabilisierung der Lage an der Straße von Hormuz beraten und den Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate in Wien empfangen, so das Außenministerium.
Meinl-Reisinger habe weiters mit ihren Amtskollegen in Katar, Oman, Kuwait und dem EU-Sonderbeauftragten für den Golf-Kooperationsrat, Luigi Di Maio, gesprochen. Außerdem habe sie Gespräche mit ihren Amtskollegen aus Ägypten, Aserbaidschan und der Türkei geführt, hieß es seitens ihres Büros weiters. Zuletzt war die Außenministerin Ende Jänner zu Besuch in der Golfregion.





