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"Ohne konkrete Konsequenzen, wenn die Ziele nicht eingehalten werden, bleibt das Gesetz wirkungslos", betonte Bernhard: "Es reicht nicht, nur ein langfristiges Ziel festzuschreiben. Wir brauchen klare und verbindliche Zwischenziele." Außerdem müsse es Transparenz darüber geben, ob man beim Klimaschutz auf Kurs sei, meinte Bernhard, die sich auch für ein unabhängiges Monitoring aussprach.
Die Alpenvereinsjugend hat sich im Herbst gemeinsam mit anderen Jugendorganisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um gemeinsam mehr Druck auf die Politik zu machen. Unter anderem sind Pfadfinder, katholische Jugend, Fridays for Future oder die Jugendorganisation der Naturfreunde mit dabei. Das Bündnis arbeitet gerade an einem gemeinsamen Statement zum geplanten Klimagesetz. Man wolle als junge Generation die Zukunft stärker mitgestalten. Schließlich würden gerade im Klimaschutz die Entscheidungen, die heute getroffen werden, das Leben in den kommenden Jahrzehnten bestimmen. Am Freitag nehme die Alpenvereinsjugend erstmals auch offiziell an den Demonstrationen von Fridays for Future teil, sagte Bernhard.
Welche Auswirkungen der Klimawandel schon jetzt habe, merke man in den Bergen jeden Tag. "Für uns sind das keine abstrakten Zahlen, sondern tägliche Erfahrungen", sagte Schnabl. Die Kosten für die Erhaltung der Wege steigen, weil es immer öfter Muren und Starkregen gebe. Viele Hütten hätten Probleme mit der Wasserversorgung. Der Alpenverein hat 750.000 Mitglieder, davon sind 210.000 Menschen unter 30 Jahre alt. "Damit sind wir die größte Jugendorganisation in Österreich", sagte der Präsident.
