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Am vergangenen Wochenende war es in Frankreich am Rande von Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem zu massiven Ausschreitungen gekommen. Tausende Geschäfte wurden geplündert, Rathäuser und Polizeistationen angegriffen und Gebäude in Brand gesetzt. Als Reaktion darauf wurden in mehreren Großstädten nächtliche Ausgangssperren verhängt.
Nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Freitagabend kündigten Schülerinnen und Schüler weitere Demos an. Schülervertreter Nathanaël Combary rief die Demonstranten auf, "weiter zu mobilisieren". Demnach bot Macron den Schülervertretern eine "Reform der Schuldemokratie" sowie eine "vollständige Überarbeitung" der Plattform Parcoursup an, die Schüler für ihre Bewerbung für Studiengänge nutzen müssen.
Combary sagte nach dem Treffen, er begrüße, dass Macron den Vertretern von Schülerorganisationen zugehört habe. "Aber wir sind nicht zufrieden, wir warten auf unser Treffen mit dem Premierminister", fügte er hinzu. Macron hatte die Vertreter von Schülerorganisationen in den Elysée-Palast eingeladen. Er erklärte, er wolle "ihre Forderungen und Sorgen anhören". Die rund 20 Schülervertreter verbrachten fast drei Stunden im Präsidentenpalast. Frankreichs Regierungschef Sébastien Lecornu kündigte an, die Vertreter von Schülerorganisationen am Montag zu empfangen.
French Republican Security Corps (CRS - Compagnies Republicaines de Securite) officers stand guard during a demonstration to protest against the "high cost of living", at Place de la Republique in Paris October 17, 2026. After weeks of student protests, France faces broader, nationwide demonstrations on October 17, 2026 over the cost of living, setting up a potentially fraught six months heading into a presidential election. A police source told AFP that authorities estimated nearly 200,000 people could take part, with 40,000 in Paris. (Photo by Dimitar DILKOFF / AFP)
