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Hisbollah-Chef Kassim: "Aufgeben ist keine Option"

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Hisbollah-Chef Naim Kassim hat anlässlich der Eskalation zwischen Israel und der Schiitenmiliz erneut die anhaltende Kampfbereitschaft seiner Organisation bekräftigt. "Das Wort 'Kapitulation' steht nicht in unserem Wörterbuch", sagte er in einer Fernsehansprache am Freitag. "Wir werden uns in dieser Schlacht um die Existenz verteidigen, egal, wie viele Opfer das erfordert." Die Hisbollah ist eng mit der Führung des Iran verbündet.

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Seit der Tötung des iranischen obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei zu Beginn des jüngsten Nahost-Kriegs vor zwei Wochen schießt die Hisbollah Raketen auf Israel ab. Der jüdische Staat hat wiederum seine Angriffe auf Ziele der Schiitenmiliz im Libanon intensiviert. Laut der WHO sind seitdem auf der libanesischen Seite 634 Todesopfer und mehr als 1.586 Verletzte gemeldet worden.

Bei einem israelischen Luftangriff wurden in der südlibanesischen Stadt Nabatieh Berichten zufolge mindestens sechs Menschen getötet. Unter den Opfern habe sich auch ein junges Mädchen befunden, berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Ein israelisches Kampfflugzeug habe das Wohnhaus einer Familie angegriffen, hieß es weiter. Das israelische Militär äußerte sich bisher nicht zu dem Vorfall.

Seit dem Aufflammen des Nahost-Kriegs vor zwei Wochen ist der Libanon wieder Austragungsort des bewaffneten Konflikts zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah. Die schiitische Miliz beschießt Israel mit Raketen, dieses reagiert mit stark intensivierten Angriffen auf Ziele im Libanon.

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