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Gewaltverherrlichender Wiener von DSN aus Verkehr gezogen

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Die DSN konnte den 16-Jährigen binnen weniger Stunden ausforschen
©Alex Halada, Afp, APA
Die Alarmglocken hat in der Vorwoche ein 16-jähriger Wiener bei den Staatsschutzbehörden schrillen lassen, als bekannt wurde, dass dieser auf seinem Instagram-Profil Bilder und Videos mit gewaltverherrlichenden, extremistischen und antisemitischen Inhalten gepostet hatte. Der Bursch verbreitete Bilder, auf denen er bzw. eine ihm nahestehende Person mit Waffen posierte. Auf einem anderen Video wurde eine israelische Fahne zerstört. Der Jugendliche konnte ausgeforscht werden.

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Möglich wurde das, weil der Facebook-Konzern Meta, der auch Instagram betreibt, das Profil des Burschen am 12. Mai entdeckt und den heimischen Sicherheitsbehörden zur Prüfung übermittelt hatte. Auf einem geposteten Foto war ein deutlicher Wien-Bezug erkennbar. Binnen weniger Stunden gelang es der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN), den Profilinhaber zu ermitteln.

Der österreichische Staatsbürger wurde am 13. Mai um 1.00 Uhr in der Früh von Beamten der Einsatzgruppe Cobra an seiner Wiener Adresse unsanft aus der Nachtruhe befördert. Eine von der Staatsanwaltschaft Wien angeordnete Hausdurchsuchung wurde durchgeführt, Beweismittel wurden sichergestellt und verdächtige Datenträger beschlagnahmt.

In einer ersten Einvernahme war der 16-Jährige geständig, für die ihm zugeschriebenen Inhalte verantwortlich zu sein und diese verbreitet zu haben. Er wurde mit einem vorläufigen Waffenverbot belegt. Die Staatsanwaltschaft Wien leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verhetzung und Übertretungen nach dem Waffengesetz ein. Der 16-Jährige befindet sich vorerst auf freiem Fuß.

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