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In Krywyj Rih seien wegen der Attacke Brände ausgebrochen, schrieb der Gouverneur bei Telegram. "Die Infrastruktur wurde beschädigt. Es gab Stromabschaltungen." Auch in Dnipro selbst gebe es Schäden an Energieanlagen und dementsprechend Probleme mit der Stromversorgung. Eine Garagenanlage sei in Mitleidenschaft gezogen worden. 27 Drohnen habe die Flugabwehr dabei abfangen können, berichtete Hanscha.
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurde unterdessen nach Angaben der Stadtverwaltung vom Samstag das Stromnetz für Reparaturarbeiten abgeschaltet. Daher seien Wasser- und Wärmeversorgung sowie der elektrisch betriebene öffentliche Nahverkehr ebenfalls ausgefallen, hieß es auf Telegram. Wie lange die Reparaturarbeiten andauern würden, war zunächst unklar. Nach dem jüngsten russischen Angriff am Freitag war die Hälfte der Wohnblocks in Kiew ohne Heizung. In Kiew herrscht derzeit eisige Kälte mit Temperaturen von minus zehn Grad und weniger.
Das russische Verteidigungsministerium meldete seinerseits den Abschuss von 59 ukrainischen Drohnen. Elf Flugapparate seien dabei noch über dem Schwarzen Meer, zehn weitere über der südrussischen Region Krasnodar abgefangen worden.
Allerdings gab es auch auf russischer Seite Schäden. So wurde nach Angaben des Gouverneurs von Wolgograd in der städtischen Siedlung Oktjabrski ein Öldepot von Drohnentrümmern getroffen. Dort sei ein Brand ausgebrochen, die Löscharbeiten hielten an. Wegen der Flammen mussten die Anrainer in Sicherheit gebracht werden.
In der russischen Oblast Belgorod waren nach Angaben des Gouverneurs 600.000 Menschen ohne Strom. An der Wiederherstellung werde gearbeitet, die Lage sei jedoch äußerst schwierig, schrieb Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram. Aufnahmen von Reuters in der Stadt Belgorod zeigten, dass die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet war und sich die Anrainer mit Taschenlampen und Autoscheinwerfern den Weg suchten. Die an die Ukraine grenzende Oblast wird regelmäßig angegriffen.





